Über uns

 

Unsere Vergangenheit

Die ZickZack Stiftung ist im Jahr 2013 gegründet worden und hat sich zunächst in vereinzelten lokalen Projekten engagiert. Durch die Flüchtlingskatastrophe initiiert und durch persönliche Kontakte zu ehemaligen Flüchtlingen, haben wir uns mit den Zuständen in den Herkunftsländern befasst. Die Entscheidung, vor Ort Hilfe zu leisten und nicht erst hierzulande das aufzufangen, was ursächlich woanders behoben werden muss, lag für uns schnell auf der Hand.

Unsere Ziele

Unser Ziel ist es, den jungen Menschen Betantis/Senegal Alternativen zum vorgezeichneten Lebensweg und zur massenhaften Abwanderung in die Städte und nach Europa aufzuzeigen und zu ermöglichen. Hierzu setzen wir ein Pilotprojekt um, das die Perspektiven der Einwohner erweitern wird: Wir bauen eine Schule, verbinden afrikanisches mit europäischem Wissen, helfen eine medizinische Grundversorgung auf die Beine zu stellen, Spenden Material und unterstützen den lokalen Wirtschaftskreislauf durch Mikrokredite.

Das sind wir

Die ZickZack Stiftung besteht aus einer kleinen Gruppe privat engagierter Bürgerinnen und Bürger aus dem Großraum Essen. Da wir keine große Organisation sind und auf die Netzwerke befreundeter Unternehmen zurückgreifen können, garantieren wir, dass jeder gespendete Euro auch dem gewünschten Projekt zufließt.

Initiatoren

Spiros_Soukas

Spiridon Soukas 48, Essener Unternehmer mit griechischen Wurzeln ist der Initiator, Ideengeber und auch Unterstützer der Projekte der ZickZack Stiftung. Der gelernte Gastronom und Hotelier hat auch durch seine eigene Herkunft bedingt einen starken Wunsch nach Unterstützung und Gleichberechtigung von Benachteiligten entwickelt und glaubt an die Idee der Hilfe zur Selbsthilfe.

“Jeder hat die Hoffnung und den Willen, ein selbstbestimmtes Leben in der Heimat zu führen.Niemand verlässt sie freiwillig und begibt sich unter Lebensgefahr auf eine Reise in eine unbestimmte Zukunft, um dort als Mensch zweiter Klasse zu leben. Das Ziel unserer Projekte ist es, vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, um ein souveränes Leben führen zu können.”

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Mansour Diouf, 39, Visionär und Initiator der Projekte der ZickZack Stiftung im Senegal. Der gebürtige Senegalese lebt seit 2005 in Europa und arbeitet in der Gastronomie. Mansour hat immer schon seine Familie und sein Dorf unterstützt und in den letzten Jahren in Betenti viel bewegen können.

“Ich bin selbst von Afrika nach Europa gekommen, um meiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Deshalb weiß ich auch, wie schwer dieser Weg ist und in welche Gefahren man sich begibt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich die Situation in Afrika, unter der viele Menschen leiden, ein bisschen verbessern kann. Mit Hilfe der ZickZack Stiftung kann ich Projekte verwirklichen, die meinem Dorf Betenti das Leben erleichtern.“

 

Felix

Felix Degen, geb. 1990, studiert BWL an der Mercator School of Management der Universität Duisburg Essen und macht zusätzlich seinen Betriebswirt in Systemgastronomie. Als langjähriger Hockeytrainer von Kindern und Jugendlichen liegt es ihm am Herzen, ihnen auf ihrem Weg zum Erwachsenenwerden durch Sport und Spaß wichtiges für ihren Lebensweg mitzugeben. Felix hat ursprünglich ein Praktikum bei der Mongos Gastro GmbH gemacht und kam so zur ZickZack Stiftung.  Als das Projekt “Dankutoo Hilfsprojeke” entstand, entschied er sich sofort für die Mitarbeit.

“Meine Generation ist verantwortlich für die Nachrichten von morgen. So möchte ich nicht in Zukunft die Zeitung aufschlagen und Bilder von geflüchteten Menschen sehen. Das Bild eines ertrunken syrischen Kindes am Strand liegend, welches durch die Presse ging, hat mich sehr bewegt. Mit meinem Engagement in der ZickZack Stiftung möchte einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Kinder ähnlich aufwachsen können wie ich, ohne Hunger und Furcht, aber mit Zugang zu Bildung und viel Spaß.”

Dennis

Dennis Heisterkamp, geb. 1979, ist Initiator der ZickZack Stiftung. Der Diplom-Kaufmann ist hauptberuflich für die Unternehmenskommunikation der Mongo´s Gastro GmbH tätig und kümmert sich in der Stiftung ebenfalls um die Kommunikation.

“Die jüngsten öffentlichen Diskussionen darüber, wer als berechtigt gilt, in der EU Asyl zu erhalten und wer nicht, haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Die Erfahrungen, die Arbeitskollegen aus dem offiziell als sicheres Herkunftsland geltenden Senegal haben machen müssen, beschäftigen mich bis heute. Ich denke, dass diese Erfahrungen mehr Menschen in der EU vermittelt werden müssen, um hierzulande ein größeres Verständnis für diese sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge zu erzeugen.”

 

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Britta Diouf, 44, freiberufliche Übersetzerin, Autorin und Fotografin, ist Initiatorin der Projekte der ZickZack Stiftung im Senegal. Britta hat sich intensiv mit der senegalesischen Kultur befasst und kennt die konkreten Probleme vor Ort. Ihr Bedürfnis Menschen zu helfen paart sich mit der engen Verbindung zur senegalesischen Kultur.

„Seit Jahren versuchen wir im Senegal mit privaten Projekten dort zu helfen, wo es am notwendigsten ist. Was das Flüchtlingsproblem betrifft, ist es meiner Meinung nach essentiell, den Menschen im eigenen Land Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Ich freue mich, dass wir nun Dank der ZickZack Stiftung Projekte wie die Dankutoo school4.life und fund4.life umsetzen können.“

Kosta

Dr. med. Konstantinos Avramidis